Was wir von der „Ice Bucket Challenge“ lernen können. • Starmayr Photography

Was wir von der „Ice Bucket Challenge“ lernen können.

Und wieso es sich lohnt, Eiswasser über den Kopf zu schütten.

Ja ich gebe euch Recht. Die Überflutung auf Facebook mit Videos, in denen sich jemand Eiswasser über den Kopf schüttet war und ist immer noch extrem.

Auch ich wurde nominiert und bin der Aufforderung gerne gefolgt. http://youtu.be/pz68q6VXolI

Warum? Die Sache ist ganz einfach:

Sicher nicht weil ich eitel bin und mich gerne in Szene setze. Das Gegenteil ist der Fall.

Ich habe mitgemacht, da es ein Aufruf ist für ALS zu spenden um die Erforschung dieser Nervenkrankheit voran zu bringen. Und ich habe mitgemacht, weil ich auch für jeden Spaß mit ernstem Hintergrund zu haben bin. Was gibt es sinnvolleres, als sich zum Affen zu machen, um für eine Spenden Aktion zu werben?

Als Erfinder der Ice Bucket Challenge löste der bei einem tragischen Badeunfall verstorbene 27- Jährige Crey Griffin einen weltweiten Trend aus, dem selbst Hollywood sich nicht entziehen konnte.

Eine geniale Idee, denn Hand aufs Herz, wie viele von euch wussten genau was ALS ist?

Mit einer so simplen Idee, sich Eiswasser über den Kopf zu schütten( für nicht erkrankte Menschen, stellt man so die Symtome nach) , das Video innerhalb 24 Stunden zu teilen und wenn man das nicht tut, mindestens umgerechnet 75 € zu spenden, wurden bis 27. August 2014 über 95 Milllionen Dollar gespendet und 2,1 Millionen neue Spender verzeichnet.

Ist das nicht unglaublich?

Was lernen wir daraus?

  • Dass auch ein einzelner Mensch die Welt verändern kann?
  • Dass wir durch die Social Media Plattformen eine Stimme bekommen haben, die gehört wird. Vorausgesetzt, wir verpacken Sie auch geschickt.
  • Dass wir alles zum Globalen Thema machen können. Ob nun in politischen , sozialen, wirtschaftlichen oder menschlichen Bereichen.
  • Dass, wenn wir wollten, gemeinsam noch vieles mehr erreichen könnten!
  • Dass wir uns mehr trauen sollten, Stellung zu beziehen und unsere Meinung zu sagen.

 

Wie schwierig es ist Spenden aller Art zu sammeln, wissen vielen von Euch.  Und denjenigen, die diese Aktion als Selbstdarstellung abtun sage ich folgendes:

Mir ist es egal, ob ihr euch nass macht oder nicht. Respektiert diese Aktion, denn sie hat global bewegt und uns alle für eine heimtückische Nervenkrankheit sensibilisiert. Auch wenn die Challenge euch schon auf die Nerven geht. Setzt euch hin und seid kreativ, denn vielleicht seid ihr es die irgendwann dankbar sind, dass sich jemand für eurer Thema interessiert.

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